Mann in Trier angeschossen: Polizei sucht Zeugen -- Viele hessische Kommunen schreiben rote Zahlen -- Protest gegen Kürzungen bei Integrierten Gesamtschulen in Hessen
Anmoderation:
Die Deutsche Bank hat Fehler im Umgang mit dem verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein eingeräumt. Wie das Geldhaus mit Sitz in Frankfurt mitteilte sei es ein Fehler gewesen, Epstein 2013 als Kunden aufgenommen zu haben. Der US-Multimillionär hatte zwischenzeitlich mehr als 40 Konten bei der Deutschen Bank.
Und damit zu weiteren kurzen Nachrichten von heute. Der Überblick.
Polizei sucht Zeugen
Am Samstag ist in der Trierer Innenstadt ein Mann von der Polizei angeschossen worden. Er soll mehrere Waffen bei sich getragen haben. Wie die Staatsanwaltschaft Trier heute mitteilt, sei gegen den 34-Jährigen ein Ermittlungs-Verfahren wegen des Verdachts des versuchten Totschlags eingeleitet worden. Er sei mit dem gezogenen Messer auf die Beamten zugelaufen, um auf diese einzustechen. Alle Zeugen, die Angaben zum Tatgeschehen machen können, werden gebeten sich bei der Polizei zu melden. Insbesondere suchen die Beamten nach einem Zeugen, der die Polizisten mit den Worten "Vorsicht, der hat eine Machete" gewarnt haben soll.
Viele Kommunen schreiben rote Zahlen
Nur rund ein Viertel der über 420 Kommunen in Hessen hat im Vorjahr einen Haushaltsplan ohne neue Schulden vorgelegt. Das berichtet der Hessische Bund der Steuerzahler. Er kritisiert, dass die Ausgaben schneller wüchsen als die Einnahmen. Das Land hingegen sagt, die Mittel für die Kommunen seien auf Rekordniveau. Aus dem kommunalen Finanzausgleich würden in diesem Jahr 7,4 Milliarden Euro fließen. Heute hat die Landesregierung mit den Kommunalen Spitzenverbänden einen Zukunftspakt unterzeichnet. Mit Maßnahmen wie Bürokratieabbau und neuen Finanzierungsregeln soll er die Kommunen entlasten.
Protest gegen Kürzungen
Eltern, Lehrer und Gewerkschaften wehren sich gegen geplante Kürzungen an integrierten Gesamtschulen in Hessen. Nach den Plänen des Kultusministeriums sollen ihnen künftig weniger Lehrerstellen zugewiesen werden. Dies schränke vor allem Förderangebote und die individuelle Unterstützung der Schüler ein, so die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft. Besonders betroffen wären Schüler mit erhöhtem Förderbedarf. Das Ministerium verweist dagegen auf notwendige Einsparungen im Bildungshaushalt.







